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Drei Gründe, warum ich am liebsten mit Sockengarnen häkle und stricke

1. Das Material

Sockengarn besteht in den meisten Fällen aus 75 Prozent Schurwolle und 25 Prozent Polyamid. Diese Mischung ergibt ein kratzfreies, maschinenwaschbares Schurwollgarn. Die Wolle fühlt sich gut an. Das Garn spaltet sich nicht beim Verarbeiten. Wenn etwas schiefgeht, lassen sich die Maschen leicht wieder auftrennen, obwohl die Wolle fein und flauschig ist.

2. Die Vielseitigkeit

Sockengarn kann nicht nur Socken. Das Garn ist fein genug, um Lacetücher zu häkeln und zu stricken. Bei dichter gearbeiteten Mustern hat die Wolle genügend Gewicht für leichte Pullover. Für Mützen und Schals verwende ich Baumwolle als Beilaufgarn oder ich nehme die Sockenwolle doppelt.

3. Die Farben

Sockenwolle ist nicht mehr nur grau, beige oder schwarz. Ob No-Name-Ware aus dem Discounter oder Designergarn von Textilkünstlern wie Kaffe Fassett: Sockenwolle bildet beim Verarbeiten automatisch Muster, wenn der Garnstrang wechselnde Farben hat. Klassiker sind die geflammten Muster mit kurzen Farbrapporten und Ringel- und Blockstreifen mit längeren Farbfolgen. Einige Beispiele für Spezialeffekte:

  • Jacquardmuster: Farbrapporte mit regelmäßigen, unterschiedlich langen Farbabschnitten
  • Mosaik: mehrere Farben mit Kurzabschnitten in variierender Länge für ein bis vier Maschen
  • Tweedeffekt: Hauptfarbe mit verdickten Knötchen in anderen Farben

Meine Lieblingsherausforderung ist es, ein großflächiges Lacetuch aus einem einzigen Knäuel Sockengarn zu häkeln. Da das feine Garn über 200 Meter Lauflänge pro 50-Gramm-Knäuel hat, lässt sich das mit einem weitmaschigen Lacemuster und einer Häkelnadel Nummer acht verwirklichen. Ich kaufe oft ein einzelnes Knäuel Designergarn mit einem besonderen Farbeffekt und häkle daraus eines dieser federleichten Tücher: Sie sind begehrte Geburtstagsgeschenke in meinem Freundeskreis.

Links

Homepage des Textildesigners Kaffe Fassett

Wolllandschaft

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